About

Alena Dausacker hat Medienwissenschaft studiert und arbeitet in der Redaktion einer PR-Agentur. Sie verbringt viel zu viel Zeit auf Twitter.

Kulturwissenschaft

Ich habe Medienwissenschaft im Master an der Ruhr-Universität in Bochum studiert. In einem anderen Leben (im Bachelor), war ich zusätzlich noch Germanistin. Die Themen meines Studiums konzentrieren sich auf den Einfluss von Narration, Medien und Technik auf die soziale Realität, Identität und Weltbildkonstruktion. Artikel können Fachvokabular, Blockzitate und Medien- und Kulturtheorie enthalten. Jenseits der Jagd auf Credit Points engagiere ich mich bei der studentischen Initiative Game Studies.

Literarische Ambitionen

Wenn ich zuviel davon habe, für die Uni zu lesen und zu schreiben, tu ich das als Ausgleich im literarischen Bereich. Vielleicht mag irgendwann einmal eine Veröffentlichung daraus resultieren, wer weiß das schon. Besonders liegen mir die Genre Science Fiction und Fantasy am Herzen, da man in der Konstruktion fremder Welten viel über die eigene lernen und sagen kann. Obwohl die Beschäftigung mit dem Literaturbetrieb maximal frustrierend ist, kann ich es nicht lassen und kommentiere auch den ab und an. Besonders bewegt mich immer wieder die Frage, wie man kreative Arbeit nachhaltig finanzieren kann, ohne drakonische Urheberrechtsgesetze durchzudrücken.

Gleichberechtigung

Alena "Was ist das denn für ein Frauenbild" Dausacker hat genug von Sexismus und eigentlich jeglicher Art von Diskriminierung. Ich schreibe daher immer wieder über die Reproduktion müder alter (und neuer) Rollenbilder in Medien, über den öffentlichen Diskurs über Geschlecht und Sexualität und ja, ich rege mich dabei auf, denn ich fasse es nicht, dass das immer noch nötig ist. 

Ein paar generelle Punkte zur Klärung. Feminismus, wie ich ihn verstehe …

  • richtet sich nicht gegen Männer sondern Gesellschaftsstrukturen.
  • ist kein von anderen Anti-Diskriminierungs-Bewegungen losgelöstes Phänomen. Sexismus agiert und multipliziert sich an den Schnittstellen zur Ethnischen Zugehörigkeit, zum sozialen Status, Religion, und, und, und …
  • ist kein marginales Problem, sondern ein globales, das in allen Umfeldern aufkommen kann.
  • wird immer noch gebraucht. Wir sind noch längst nicht so "post-gender", wie manche Leute das gerne propagieren.

Vegetarismus und andere moralische Dilemmata

Ich liebe Essen, tue es am liebsten vegetarisch und überlege viel darüber, wie ich ökologisch verantwortungsvoll und sozialverträglich leben kann, ohne auf alles zu verzichten. Das Schöne und Nervige an dem Thema ist, dass es keine richtige Antwort gibt und man ewig und aus tausend Blickwinkeln darüber nachdenken kann. Darum mische ich Überlegungen philosophischer Natur mit Tipps, Erfahrungsberichten und Rezepten. Die Idee ist dabei, Leute zum Nachdenken zu bringen und nicht beim Omnivoren-Bingo von "wir sind halt Raubtiere" und "Soja ist auch nicht umweltfreundlicher" aufzuhören.