Schreiben

Lange Texte

Man ist sich einig: die Literatur ist dem Untergang geweiht. Die Aufmerksamkeitsspannen reichen kaum mehr für einen langen Blogartikel, geschweige denn ein ganzes Buch. Die Digitalisierung hat unser Leben zu hektisch für lange Wälzer gemacht, die digitale Literatur feiert ein Comeback der Kurzgeschichte. Haben lange Texte keinen Platz mehr in der heutigen Zeit? Ist es überhaupt noch sinnvoll, lange Texte zu schreiben?

Mangophobie

mango, mangonis (lat, mask.) -- betrügerischer Verkäufer

Ich bin ein optimistischer Mensch. Eigentlich. Meistens.
Na gut, vielleicht ist optimistisch ein bisschen viel gesagt. Gibt es ein Wort für "trotzig das Gute wollend"? Das würde mich ganz gut beschreiben. Trotz allem Trotz bin ich aber auch ein ängstlicher Mensch und es gibt nichts, was mir beim Thema Buch so viel Angst macht wie Marketer.

Off-Screen

Off-Screen ist etwas, von dem wir wissen, dass es es in der Diegese gibt, das sich aber nicht in unserem Blickfeld befindet. Off-Screen sind häufig Gesprächspartner, Objekte des Blicks des Protagonisten, um sie zugleich wieder On-Screen zu holen und den Protagonisten ins Off-Screen zu verbannen. Off-Screen ist das Implizierte im Gegensatz zum Gezeigten und Gesagten. Das Off-Screen sind Gedanken und das, was sich zwischen den Zeilen verbirgt. Off-Screen ist dein bester Freund, den der Leser nicht leiden kann.

In medias res

Ihr kennt das, oder? Den Rat, mitten im Geschehen einzusetzen. Weil das so super spannend ist und so. Aber mitten in den Dingen zu stecken, das ist nicht unbedingt spannend. Denn Mitten, das sind klobige Biester, die die glorreiche Einführung aller Charaktere und das furiose Finale miteinander zufriedenstellend verbinden müssen. Als Konsequenz muss die Mitte irgendwie spannend sein, aber nicht so spannend, dass der Spannungsbogen des Schluss' darunter leidet, aber sie darf auch nicht nach bloßer Überleitung und Lückenfüllern klingen. Dank Entscheidungsroman habe ich ein paar neue Gedanken dazu entwickelt.

Writer-Publisher?

Buch und Stift

Singer-Songwriter. Meh. Wisst ihr, es gibt Wörter, die Dinge ganz zufriedenstellend zusammenfassen. "Musiker" zum Beispiel. Ist es wirklich nötig, beide Rollen zu nennen? Man nennt Selbstverleger ja auch nicht Writer-Publisher. Obwohl die beiden Teilgebiete es eventuell eher verdient hätten, separat genannt zu werden. Denn der Vortrag, das Singen, ist für Autoren schwierig.

Projektankündigung: Entscheidungsroman

Ja, warum eigentlich nicht? Ich hab noch nicht genug zu tun mit meinem Studium, den drohenden Prüfungen, der Teilnahme am Senkrechtstarter-Gründerwettbewerb und meiner Aushilfe bei type:area, ich schreibe währenddessen noch einen Entscheidungsroman

Nicht schön, aber funktional

Ich habe via Twitter zur Blogparade zum Thema Musenrezension aufgerufen! Einen Beitrag von Timo Stösser gibt es schon. Bis nächste Woche sammel ich die Links zu euren Beiträgen. Meldet euch einfach auf Twitter oder hinterlasst einen Kommentar zu der folgenden Produktrezension.

Ich hatte ja leider kein Mitspracherecht bei der Auswahl meiner Muse, da die bei meiner generellen Betriebssoftware direkt mit ausgeliefert wurde. Aber einem geschenkten Gaul und so ...

Schreiben müssen, schreiben dürfen, schreiben können

Wie haltet ihr das eigentlich mit euren Musen? Sind die auch dann am aktivsten, wenn ihr partout keine Zeit habt, euch mit kreativen Arbeiten auseinanderzusetzen? Meine ist, was das angeht, ein ziemliches Miststück. "Was? Du hast gerade richtig, richtig viel für die Uni zu tun? Hier, nimm diese Ideen!"

Literatur und Elite

A Love Story.

Es wäre ja auch zu schön, wenn ich einmal bei den mir vorgenommenen Themenkomplexen bleiben könnte, aber wozu ist dieser Blog, wenn nicht dafür, über das zu schreiben, was mich wirklich umtreibt. Und heute ist es dieser Artikel, insbesondere die einleitenden Worte:

Er bloggt über Bücher, die jeder nichtdoofe Mensch gelesen haben sollte ...

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