Die Tribute von Panem - Feminist Reading #4

Die religiöse Metapher

Die religiöse. fucking. Metapher.

Okay, Hunger Games ist der endgültige Beweis dafür, dass ich durchaus noch in der Lage bin, Medieninhalte zu rezipieren, ohne sie zu analysieren. Wie zum Teufel konnte mir das bisher entgehen? Wenn ihr genauso auf dem Schlauch steht wie ich bis eben, lasst mich euch helfen:

Zwei Menschen, einer eines jeden Geschlechts sind in einem eingepferchten Areal, nennen wir es mal nicht Arena sondern, äh, "Garten" und sind der Willkür einer allmächtigen Entität ausgesetzt. Die Frau kommt auf die Idee, Früchte zu essen, die sie nicht essen sollte und stiftet den Mann an, es ihr gleich zu tun. Sie werden daraufhin aus dem "Garten" entlassen, sehen sich allerdings aufgrund ihrer Rebellion einer feindseligen Umgebung ausgesetzt. Der Fokus des Unmuts ist dabei die Frau, denn es war ja ihre Idee, die ganze Sache mit dem Obst.

Da steht der verdammte Südenfall mit umgekehrter Innen-Außen-Logik um und ich merk das nicht? Wow. Einfach nur … wow.

Wie das mit den anderen Motiven in Zusammenhang zu bringen ist, schreibe ich in der Schlussbetrachtung zu Band 1. 

Bis hierhin einfach nur … wow. Much blind. Very Genesis. Such obvious. Wow.

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