Update

Oh, die liebe Arbeit. Ich bin zurzeit ein bisschen ausgelastet und habe den Blog daher ein wenig vernachlässigt, aber ich versuche, ein wenig mehr hier zu schreiben. Aufgrund meiner Auslastung wird es hier allerdings vermutlich rund um die Themen meiner nächsten Hausarbeiten, Literaturprojekte und sonstigen Recherchen gehen, die jetzt anstehen. 

Hier eine unsortierte Liste der nächsten Themenkomplexe:

  • Twitter als Technologie des Selbst
  • Darstellung und Wahrnehmung von Hackern in Film und Literatur
  • Geschlechtsneutrale Sprache in Spielen
  • Digitale Medien / Medienökologie
  • Literaturprojekt mit type:area (Hierzu bald ausführliche Infos)

Anne Will, die Homoehe und der Facepalm

Ich habe gerade die Anne Will Sendung vom 12. Juni geguckt und es war eines dieser Erlebnisse, bei denen man sich wünscht, man könnte in den Bildschrim langen und einigen der Talkgäste eine unaufgeregte, wenn auch eindringliche Ohrfeige verpassen.

"Hören Sie zu, alle beide", würde ich Erika Steinbach und Hedwig von Beverfoerde sagen. Sie würden mir beide ins Wort fallen wollen, weil das ist, was sie so tun, aber ich würde sie höflich und bestimmt auffordern, still zu bleiben, da ich sonst zum Gaffer Tape greifen müsste und das will ja keiner von uns. "Hören Sie zu", würde ich wiederholen.

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Pepper Potts und das "I looked into the TARDIS"-Syndrom

Ich habe IRON MAN 3 gesehen!
...
Habt ihr Iron Man 3 gesehen?
Oh Gott, habt ihr Iron Man 3 gesehen? Ja, was soll man dazu noch sagen ... Ich erspare euch jetzt mal mein zerschmetterndes Qualitätsurteil, da der Film es nicht wirklich wert ist, über ihn als Ganzes zu sprechen. Aber ich wäre nicht die mustersuchende Medientheoretikerin, die ich nun mal bin, wenn mir nicht eine Krankheit aufgefallen wäre, die viele weibliche Charaktere in der Popkultur zu befallen scheint. Ich nenne sie das "I looked into the TARDIS"-Syndrom.

Twitter: @Replies

Ich verbringe zu viel Zeit auf Twitter. Ich habe das nachgemessen. Wenn ich könnte, wäre ich den ganzen Tag auf Twitter. Es ist ein bisschen, wie in einer großen Runde lustiger Menschen zu sitzen, ohne etwas sagen zu müssen. Perfekt geeignet für den gemäßigten Soziophobiker. 

Manchmal interagiert man auch tatsächlich mit den Menschen dort, aber manche Menschen, so scheint es, haben die Konversationskultur dort noch nicht so ganz durchschaut. Daher hier ein paar Dinge, die man sich durch den Kopf gehen lassen sollte, bevor man mit @Replies um sich wirft.

Heute type:area und morgen die Welt!

Ich blogge ab sofort auch auf typearea.de.

type:area ist ein Dienstleister im Bereich Buchsatz in LaTeX und ePUB, womit ich dort bestens aufgehoben bin und mich wohlig in die Arbeit kuschele. Also alles, was technische Details von eBooks angeht, werde ich von meiner dortigen Seifenbox in wohl recherchierter Weise krakeelen. Kommt vorbei, bleibt ein Weilchen und schmöckert durch den Blog. Das Mastermind hinter type:area, Tina Giesler, ist sehr versiert, was ihr Handwerk und alle angrenzenden Gebiete angeht!

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Ludologie

Fan service!

Da ich immer noch zahlreiche Anfragen zu meinem im Zuge der Relancierung verschütt gegangenen Ludologie-Artikel bekomme, habe ich mich dazu entschlossen, eine überarbeitete und erweiterte Version davon zu verfassen.

Also: Was ist Ludologie? Was tut ein Ludologe? Und tut das eigentlich weh?

Meine Antwort (etwas unaufgeregter als die letzte) auf diese Fragen, findet ihr in der Vollansicht! 

Homo Ludens Socius

Bei den Texten findet ihr jetzt eine Hausarbeit von Ann Kristin vom Ort und mir zum Thema "Spielmoment als Gestaltungselement sozialer Systeme". Das ist kompliziert für: "Lass mal über Gamification reden".

Hauptsächlich geht es um eine Relektüre von Grundlagentexten, also sowohl Huizinga und Caillois als auch Csikszentmihalyi, und eine Verbindung eines praktikablen Spielbegriffes mit soziologischen Theorien. 

Bücher und Bücherinnen

I do wish I had a dime for every email I get that says, "Please put a non-girly cover on your book so I can read it. - signed, A Guy"

— maureenjohnson (@maureenjohnson) May 6, 2013

Mit diesem Tweet von Maureen Johnson begann die große Coverflip-Aktion letzte Woche und sie stimmt einen nachdenklich, oder? Mich zumindest hat sie dazu gebracht, über Bücher und ihr weibliches Äquivalent (Bücherinnen?) nachzudenken und mal wieder festzustellen, wie bemitleidenswert unterschätzt die empathischen Fähigkeiten von Männern doch sind.

Was ist ein Buch?

Was uns Effie Briest heißt, wie es auch hieße, es würde uns langweilen.
Meine Lektüre von House of Leaves hat mich mit der Nase vor ein Definitionsproblem gestoßen. Kurz gesagt: Es geht um die Begriffstriade Buch, Text, Geschichte. Was ist was und wie funktioniert welches und was zum Teufel ist eigentlich ein Ebook?

Zeit für ein wenig Parkour der Gedanken.

Bücherregal

Feindesland

Stein des Anstoßes für diesen Artikel ist ein Post von @kattascha, der einem aus der Seele schreit: Unsere Generation, die der unter 35jährigen, den es doch "so gut geht", ist eine Minderheit, die im Zustand permanenter Krisen aufgewachsen ist. Wir werden nicht bezahlt, wir sollen die Renten einer überalternden Bevölkerung finanzieren und zudem noch die Zukunft des Landes mit ausgelebter Fruchtbarkeit sichern. Wir glauben nicht an die Macht der Märkte, wir glauben nicht an Wachstum. Überall in Europa rumort es. Die Jungen lehnen sich gegen den Macht- und Meinungsmonolithen der Babyboomer-Generation auf. Und doch verharrt der Großteil von uns in ohnmächtiger Lähmung.

The Onion of Doom

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