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Spät'sche Kapitalismuskritik

Ich hab die letzten Wochen Und, was machst du so? und Die Freiheit nehm ich dir von Patrick Spät gelesen, beides Kritiken des Kapitalismus. Dabei hätte ich mir ersteres auch sparen können: Die Freiheit nehm ich dir ist eigentlich eine erweiterte und im Tonfall etwas verschärfte Fassung von Und, was machst du so? Aus historischer Perspektive und mit Blick für die Unstimmigkeiten im derzeitigen System führt Spät der_m Leser_in vor Augen, was Kapitalismus eigentlich bedeutet – sowohl für die Industrienationen als auch andere Teile der Welt. Auch wenn die Kritikpunkte mir nicht neu waren, waren es doch viele der Beispiele und geschichtlichen Anekdoten.

Arbeit und Lohn

Kennt ihr diese animalischen Momente, in denen sich eure Sozialisierung kurz verabschiedet und ihr ein Gefühl der Entfremdung gegenüber eurer eigenen Kultur empfindet, denn, seien wir mal ehrlich, was machen wir da eigentlich die ganze Zeit? Warum zum Teufel bin ich nicht draußen und pflücke Brombeeren oder fische oder suche nach wildem Gemüse? Warum sitze ich an einem Schreibtisch und starre ein Ding aus Plastik und Metallen an, das mir bunte Bilder und irgendwelche abstrakten Zeichen zeigt? Ich bin mir relativ sicher, dass ich nicht dafür gemacht bin.
Nein? Bin das nur ich? Na ja, auch egal.
Denn diese Momente gehen vorbei. Aber sie lassen einen mit Fragen zurück. Und eine Frage, die mich derzeit ständig umtreibt, ist Sinn und Unsinn von Lohnarbeit, hauptsächlich genährt durch diverse Artikel über die idiotischen Ausmaße, die das inzwischen annimmt.

Lernen, Schreiben, Firma Gründen

Das Leben wird mit der Zeit nicht einfacher. Und irgendwie schaffe ich es auch partout nicht, es bei der Doppelbelastung zu lassen. Nein, ich fange jetzt die Prüfungsphase des Masters an, stelle nebenbei noch eine Firmengründung auf die Beine und schreiben, ja, schreiben wollte ich auch noch. Hier also ein kurzer Lagebericht bezüglich allem:

Prüfung

Die mündliche Masterprüfung ist angemeldet und wird sich um die Themenblöcke

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Heute type:area und morgen die Welt!

Ich blogge ab sofort auch auf typearea.de.

type:area ist ein Dienstleister im Bereich Buchsatz in LaTeX und ePUB, womit ich dort bestens aufgehoben bin und mich wohlig in die Arbeit kuschele. Also alles, was technische Details von eBooks angeht, werde ich von meiner dortigen Seifenbox in wohl recherchierter Weise krakeelen. Kommt vorbei, bleibt ein Weilchen und schmöckert durch den Blog. Das Mastermind hinter type:area, Tina Giesler, ist sehr versiert, was ihr Handwerk und alle angrenzenden Gebiete angeht!

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Feindesland

Stein des Anstoßes für diesen Artikel ist ein Post von @kattascha, der einem aus der Seele schreit: Unsere Generation, die der unter 35jährigen, den es doch "so gut geht", ist eine Minderheit, die im Zustand permanenter Krisen aufgewachsen ist. Wir werden nicht bezahlt, wir sollen die Renten einer überalternden Bevölkerung finanzieren und zudem noch die Zukunft des Landes mit ausgelebter Fruchtbarkeit sichern. Wir glauben nicht an die Macht der Märkte, wir glauben nicht an Wachstum. Überall in Europa rumort es. Die Jungen lehnen sich gegen den Macht- und Meinungsmonolithen der Babyboomer-Generation auf. Und doch verharrt der Großteil von uns in ohnmächtiger Lähmung.

The Onion of Doom