Gender

Nicht definiert

Vegan, feministisch und auch sonst eher unbequem

Zuerst einmal: Yay, ich habe einen Monat vegan gelebt! Mein Fazit ist: Ich fühle mich nicht großartig anders, ich hatte keine Mangelerscheinungen, aber alles ist schwieriger. Die Mensa, Restaurants, Süßigkeiten ... all die kleinen Annehmlichkeiten und Convenience Foods waren schwierig. 

Das führt zu der Frage: Ziehe ich das jetzt durch mit dem Vegansein?
Kurze Antwort: Nein.

Pink is not the Problem

tl;dr

Ich habe dieses Video schon drölfzigtausendmal verlinkt und ich werde es auch drölfzigtausend weitere Male tun, denn ich finde, dass es etwas sehr Wichtiges kurz, knapp und kurzweilig präsentiert. Aber ich möchte es hier dennoch noch mal in geschriebenem Wort und in Deutsch niederlegen.

Tatsächlich will ich dem Kind einen Namen geben und sein Name sei: Misogynie zweiter Ordnung. (Wenn es schon einen schlauen Namen in der Fachliteratur für das spezifische Phänomen gibt, so teile man ihn mir mit! Ich habe ein wenig akademischen Feminismus geschnuppert, aber nicht viel. D:)

Also, los geht es: Warum Pink nicht Satan ist und ich verdammt gute Sandwiches mache.

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How to Build a Girl

Und ich melde mich zurück zum Dienst! Natürlich muss der erste Beitrag auf dem neu aufgehübschten Blog (*streichelt neues Design*) zu How to Build a Girl von Caitlin Moran verfasst werden. Denn, falls jemand es noch nicht auf Twitter mitbekommen haben sollte: Das Buch ist großartig. Und ich habe mich zu einem Zwischending zwischen Review und Feminist Reading entschieden, also es werden ein paar Spoilers drin vorkommen, vorweg will ich aber eine allgemeine Leseempfehlung aussprechen:

Lest es.
Ganz im Ernst.
Es ist großartig.

Essen und Sex

Ich hasse es, dass es diese Verbindung überhaupt gibt. Ich hasse, hasse, hasse es, dass Sex und insbesondere -- machen wir uns nichts vor -- Frauen zu Objekten von Konsum herunterstilisiert werden und ich hasse es genauso, dass Essen, dieser rudimentären lebenserhaltenden Tätigkeit, etwas Anrüchiges angedichtet wird.

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Bohnen mit Brüsten

Mein ganzes Leben lang war ich total unglücklich mit meinem Körper und endlich habe ich verstanden warum: Er hat, egal aus welcher Perspektive ich ihn betrachte, keine Bohnenform.
Nun, mag da der gesunde Menschenverstand sagen, rein theoretisch sollte es von Vorteil sein, wenn ein gesunder menschlicher Körper keine Bohnenform hat. Er ist nämlich keine Bohne. Menschen an und für sich tendieren nach landläufiger Meinung führender Biologen eher selten zur Bohnenform.

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Vor dem Code sind alle Avatare gleich

Videospiele! Diese verteufelten kleinen Wunderdinge. Videospiele lassen einen Geschichten in der Haut eines anderen erleben und können einem damit das Gefühl vermitteln, der König der Welt zu sein. König? Oder Königin. Einige meiner Favoriten wie z.B. Dragon Age oder Skyrim lassen einem die Wahl, ob man das Spiel als Mann oder Frau bestreiten möchte. Die Herangehensweise löst doch alle Identifikationsprobleme, die man evtl. mit festgelegten Avataren haben könnte, oder? Oder?

Anne Will, die Homoehe und der Facepalm

Ich habe gerade die Anne Will Sendung vom 12. Juni geguckt und es war eines dieser Erlebnisse, bei denen man sich wünscht, man könnte in den Bildschrim langen und einigen der Talkgäste eine unaufgeregte, wenn auch eindringliche Ohrfeige verpassen.

"Hören Sie zu, alle beide", würde ich Erika Steinbach und Hedwig von Beverfoerde sagen. Sie würden mir beide ins Wort fallen wollen, weil das ist, was sie so tun, aber ich würde sie höflich und bestimmt auffordern, still zu bleiben, da ich sonst zum Gaffer Tape greifen müsste und das will ja keiner von uns. "Hören Sie zu", würde ich wiederholen.

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Pepper Potts und das "I looked into the TARDIS"-Syndrom

Ich habe IRON MAN 3 gesehen!
...
Habt ihr Iron Man 3 gesehen?
Oh Gott, habt ihr Iron Man 3 gesehen? Ja, was soll man dazu noch sagen ... Ich erspare euch jetzt mal mein zerschmetterndes Qualitätsurteil, da der Film es nicht wirklich wert ist, über ihn als Ganzes zu sprechen. Aber ich wäre nicht die mustersuchende Medientheoretikerin, die ich nun mal bin, wenn mir nicht eine Krankheit aufgefallen wäre, die viele weibliche Charaktere in der Popkultur zu befallen scheint. Ich nenne sie das "I looked into the TARDIS"-Syndrom.

Bücher und Bücherinnen

I do wish I had a dime for every email I get that says, "Please put a non-girly cover on your book so I can read it. - signed, A Guy"

— maureenjohnson (@maureenjohnson) May 6, 2013

Mit diesem Tweet von Maureen Johnson begann die große Coverflip-Aktion letzte Woche und sie stimmt einen nachdenklich, oder? Mich zumindest hat sie dazu gebracht, über Bücher und ihr weibliches Äquivalent (Bücherinnen?) nachzudenken und mal wieder festzustellen, wie bemitleidenswert unterschätzt die empathischen Fähigkeiten von Männern doch sind.