kill la kill

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Feminist Reading: Kill La Kill

Auf den ersten Blick, so scheint es, muss man nicht über Kill La Kill sprechen. Halbnackte Mädels mit im Wind wehenden Brüsten (das sieht super schmerzhaft aus) kämpfen mithilfe von magischen Outfits gegeneinander. Sexualisierung, Objektifizierung, ungeniertes Catering für den männlichen Blick. Oder? Oder? Gut, ich war etwas voreingenommen, da ich durch einen Kommentar von Ana von vornerein die kritische Brille aufhatte, aber auch so hat mich direkt in der ersten Folge vieles genug irritiert, um mich von einem vorschnellen Urteil abzuhalten. Wer denkt, dass sich Kill La Kill durchgehend und ausschließlich problematisch liest, kann sich auf eine Überraschung gefasst machen.

Let me blow your mind!

Disclaimer: Kill La Kill ist ein extrem vielschichtiger Text mit so viel Selbstreferenzialität, dass auf keinen Fall eine einzig wahre Lesart der Serie möglich ist. Genauso gut könnte ich eine kritische feministische oder technologiephilosophische Lesart anbieten, die Referenzen auf Anime-Genres und -Konventionen analysieren und die Stilistik der Rückblenden ohne Ende abfeiern, aber das sollen andere Leute tun. Oh, und ach ja: Ich kann kein Japanisch. *wird alle Namen verschandeln, Kulturspezifika nicht raffen und Wortspiele nicht verstehen*