Not to be taken seriously

Deutsch

Ein Windows-Rant

Sehet her, Brüder und Schwestern der Betriebssystementwickler_innen, sieben Tage und sieben Nächte habe ich auf dem Gipfel der Elektroschrottberge gebetet. In der siebten Nacht brachen die Wolken auf und ich hörte tausend Stimmen sagen: "ICH BIN DER USER UND DU SEIST MEINE PROPHETIN." Ich kehre zurück zu euch, Brüder und Schwestern, mit den Worten des USERS. Zehn Gebote gab er mir, die ihr in der Entwicklung von Betriebssystemen beachten sollt.

Der USER sprach:

  1. Ich will andere Betriebssysteme neben dir haben. Hinterfrage meinen Wunsch nicht, denn die Wege des USERS sind unergründlich.
  2. Deine Updateprozesse sollen transparent und steuerbar sein.
  3. Wahrlich, deine Updateprozesse sollen weder das Hoch- noch das Runterfahren der Maschine in irgendeiner Weise beeinträchtigen.
  4. Deine Updateprozesse sollen die Bedienbarkeit des Systems nicht einschränken.
  5. Begehre nicht deines USERS persönliche Daten.
  6. Du sollst nicht ohne meine Einwilligung neustarten.
  7. Deine Vergabe von Administrationsrechten soll mehr als der Klick auf einen "OK"-Button sein.
  8. Du sollst deine Lizenz, wenn du unbedingt so etwas brauchst, nicht mit der Hardware verknüpfen.
  9. Du sollst die Daten deines USERS lokal speichern und nicht ungefragt mit irgendwelchen Cloud-Diensten synchronisieren.
  10. Du sollst deinen USER ehren.

Revolverheld -- Ich lass für dich das Licht an

Es kommt nicht oft, sondern sehr oft vor, dass das Genre des Deutschpops uns mit einer Perle der Lyrik beglückt, die die epischen Ausmaße von Revolverhelds "Ich lass für dich das Licht an" annimmt. In puncto dichterischer Güte ist dieser Diamant eigentlich nur mit Silbermonds "Das Beste" zu vergleichen und verdient hier gehobene Aufmerksamkeit. Darum möchte ich das Lied einer genaueren Analyse unterziehen, die die großen Gefühle, die dieses Meisterwerk transportiert, für jeden ersichtlich herausstellt.